Review

Leider muss man “Nightmare 2” zu den schwächeren Teilen der sonst überdurchschnittlichen Reihe zählen, kommt er weder an den grandiosen Erstling ran, kann er im Gesamten betrachtet auch keinem anderen der folgenden Teile das Wasser reichen. Denn dazu wird einem zu wenig geboten. Zwar mag Teil 2 an den Düsternis-Faktor von 1 ranreichen - Freddy ist hier sehr böse und psychopathisch - doch irgendwie zieht das gezeigte nicht. Die Idee Freddy durch Jesse, einem Jungen der in das Thompson-Haus aus Teil 1 gezogen ist, morden zu lassen ist nett, aber schlecht besetzt und umgesetzt. Der Darsteller hat leider nicht so das Charisma, auch seine Freundin wirkt eher unscheinbar. So kann man nur mal wieder Robert Englund in seiner Rolle bestes agieren zugestehen, wenn auch seine Screen-Time sehr begrenzt ist. Wer aufmerksam ist erkennt ihn während des Vorspannes als Busfahrer - in einer der zahlreichen Alptraumszenen, welche aber auch nicht wirklich prickelnd sind da oft die Spannung fehlt. Etwas komischer “Humor” (der fiese Sportwart in einer S/M Bar & der plötzliche Partybeginn) schwächt die ohnehin fade Atmosphäre, die in den (mäßig harten) Morden eher auf die F/X baut. Vor allem das Finale hat ein paar nette F/X zu bieten, aber auch dort erfährt man leider nichts neues über Freddy, welcher sich ausnahmsweise auch außerhalb der Träume offenbart; mir hat dieser “Poltergeist” Zusatz ebenso wenig gefallen wie die restliche überwiegende Machart. Denn viel zu ideen- und lieblos das Ganze.

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