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Im verschrubbelten Haus, das in der Elm Street steht frönt man nicht dem Ausschank alkoholischer Getränke und so scheint auch fraglich warum 80er Teeniefresse Jesse mit seiner verkorksten Familie dort einzieht. Schnell findet der Aushilfs-Limahl heraus, dass hier früher die Nancy vom Onkel Freddy träumte und flugs wird auch unser Apathieträger vom Kinderschreck heimgesucht. Seine explodierenden Vögel hat er dabei auch im Handtäschchen.

Chronologisch? Nö, eher hintenrum arbeitet sich das Auge dem Höhepunkt in Form des Originals entgegen. Dass Regie-Arachnid Jack „Der Verstecker“ Shoulder in den Extras der DVD-Box von seiner homophilen Folge im Traumland erzählt, erschließt sich mir keineswegs als neue Information. Bereits ohne Kenntnisse seiner Interview-Schnippsel, sprang ich schon vor Jahren bei der Erstsichtung durch die Bude und schrie unentwegt „Sccchhhwwwuulllll!“
Klar hat auch diese Episode der Reihe einiges an Gore-FX, die den geneigten Sehnerv stimulieren mögen, doch dadurch dass sämtliche vom Craven festgesetzte Regel im Erstling konsequent missachtet werden bleibt hier eher ein Vorläufer zu Victor Salvas Testosteron-Schmachtfetzen Jeepers Creepers 2 zurück. Ob nun den Freddy im Brägen oder sich sonnende Knaben auf dem Schulbus. Beides geht mir (pardon..) am Arsch vorbei! Muhhaarr!!! Ich entschuldige mich für diesen Kalauer und halte fest: Fortsetzung die man getrost wieder sauber geputzt in den Schrank mit den herausgedrückten Billardkugeln stellen kann. Kann wenig bis nichts!

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