Freddy ist zurück und eröffnet damit eine Flut von Fortsetzungen die es immerhin auf 6 Sequels und ein Spin Of brachten. „Nightmare – Die Rache“ ist aber der letzte Teil der sich am Original orientiert, schon in der folgenden Episode beginnt die Klamauk Show um Meuchelclown Krueger.
Die Geschichte setzt ein paar Jährchen nach dem ersten Albtraum ein: in der Elmstreet ist wieder Ruhe eingekehrt und eine neue Gruppe Jugendlicher muß jetzt Bekanntschaft mit Freddy machen. Interessant ist diesmal das Konzept, denn Freddy schleicht sich nicht nur mordend durch die Träume der Kids, sondern versucht von einem der Jugendlichen bzw. dessen Körper Besitz zu ergreifen.
Leider geht etwas früh die Puste aus, der Film verliert sich schnell in einem x-beliebigen Slasher wie sie in den 80’ern am Fließband produziert wurden. Freddy hat dieses Mal auch eine eher kleinere Rolle, die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Jesse und seine Freundin. Der Bodycount fällt daher nicht sehr hoch aus, wem die ausgefallenen Psychospiele der Nachfolger oder Blutgehalt von Teil 1erwartet wird leider enttäuscht. Positiv hervorzuheben ist aber das sich „Nightmare – Die Rache“ um eine spannende Atmosphäre bemüht. Man bedient sich dabei zwar oft stilistischer Mittel des ersten Teils und erzielt auch nicht immer den gewünschten Effekt, meistens geht die Rechnung aber auf.
Die gelungenen Effekte runden das Ergebnis ab und machen "Nightmare 2" zu einem immerhin kurzweiligen Horrorfilm, aber ohne nennenswerte Höhepunkte. Den Vergleich zum Original besteht er aber zu keinem Zeitpunkt, weshalb man "Nightmare 2" auch als enttäuschende Fortsetzung bezeichnen muss.