Review

Das erste Sequel von " Nightmare " ließ nicht lang auf sich warten und kam ein knappes Jahr später heraus. Die Regie übernahm diesmal Jack Sholder ( The Hidden ), welcher es hier wirklich sehr schwer hatte, denn die Messlatte des Originals war ziemlich hoch. Aber auch das Budget war etwas höher, doch es heisst nicht, dass man mit einem höheren Budget einen besseren Film kreiert. Das Gesetz der Serie gilt auch hier, der Erstling ist und bleibt unerreicht.
Story:
Fünf Jahre nach den tragischen Morden in der Elmstreet, zieht die Familie Walsh in das Haus ein, wo damals Nancy Thompson lebte. Bald beginnt auch der 17-jährige Jesse ( Mark Patton ) seltsame Alpträume zu bekommen. Kindermörder Freddy Krueger ( Robert Englund ) ist zurück und versucht von Jesse Besitz zu ergreifen. Bald geschehen die ersten Morde und nur Jesse´s Freindin Lisa ( Kim Meyers ) kann Freddy jetzt noch aufhalten.

Mit dem Erstling hat dieser Teil nicht mehr so viel zu tun, trotzdem bleibt die Story um den Kindermörder Freddy sehr solide und bringt einige neue Ideen mit. Abwechselnd ist auch, dass diesmal ein Junge von Freddy geplagt wird, sonst bekommen immer nur Mädchen diese Heldenrolle.
Der Auftakt mit dem Schulbus und der Höllensequenz mit Freddy ist ein recht starker Auftakt, doch dann muss man sich bis zum nächsten Mord wieder etwas gedulden. Auch mit den Traumsequenzen, welche den Erstling ausmachten wird sehr gegeizt. Freddy braucht ziemlich lange bis er sich an Jesse herangepirscht hat und dennoch baut der Film kontinuirlich mehr Spannung auf. Auch hier kann man sich bestens gruseln und auch die Goreeffekte kommen nicht zu kurz. Mehr gemordet als im Erstling wird hier auch nicht, das bedeutet der Bodycount ist recht niedrig, aber dafür sind die Morde auch hier recht blutig und vor allem Freddys starker Auftritt auf der Party sei hier erwähnt. Das Finale ist recht nett und schockig, aber nicht gerade spektakulär. Nur Freddys Auftritte können mit dem Original mithalten, denn Diese sind gruselig und schwarzhumorig wie eh und je.
Die Atmosphäre ist sehr dicht, dunkel und gruselig nur die Traumszenen sind nicht so spektakulär und intensiv inszeniert wie im Erstling.
Der Score ist dafür wieder top.

Mark Patton macht seine Sache als Jesse wirklich gut, doch richtiges Talent hat er nicht.
Anders da Robert Englund als Freddy Krueger. Seine Auftritte und sein Make up sind wieder brillant, schade dass man ihn so wenig sieht. Erst gegen Ende darf sich Freddy so richtig austoben.
KIm Meyers verkörpert die Die Freundin von Jesse, namens Lisa und das auch recht gut.
Clu Gulager ( Return of the Living Dead ) hat eine Nebenrolle als Jesse´s Vater.

Fazit:
Würdiges Sequel, welches aber nicht an den unerreichten Erstling herankommt. Der Plot bietet ein paar Änderungen und ist zu keiner Zeit langweilig. Dazu gibt es eine Prise Humor und ein paar blutige Morde. Auch die wenigen Traumsequenzen mit Ekeleffekten können überzeugen. Die Sapnnung ist auf recht hohem Niveau und die Darsteller stimmen in ihren Rollen.
Spannendes Horrorkino, welches das Original nicht toppen kann, trotzdem reicht es für knappe 8 Punkte.

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