Review

Die harsch kritisierte erste Fortsetzung zu Cravens Kultfilm bricht mit im Original aufgestellten Regeln, was Hauptbestandteil der Kritik ist - so treibt Freddy hier hauptsächlich in der Realität sein Unwesen und nutzt die Träume in erster Linie, um sich in einen der Teenager zu inkarnieren. Führe ich mir aber das konfuse Ende des Vorgängers vor Augen, besteht darin meines Erachtens nun nicht unbedingt der unverzeihliche, große Logikfehler, den hier viele sehen wollen. Schließlich wurde Freddy dort erstmalig aus seiner Traumwelt heraus in die Realität geholt, was ihn doch durchaus dazu befähigen könnte, sich auch diese zu nutzen machen zu können. Ok, kann man geteilter Meinung drüber sein. Positiv empfinde ich in jedem Fall die Darstellung Freddys, der hier noch ein richtig düsterer Fiesling statt einer sprücheklopfenden Partykanone wie in späteren Fortsetzungen ist, sowie die grundsätzliche Beibehaltung des Subplots, der sich auch hier pubertärer Ängste, Konfusionen und Konflikte bedient.

Für mich ein gelungener Horrorfilm, wenn auch natürlich ohne die Genialität des ersten Teils zu erreichen.

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