"A Nightmare on Elm Street 2 - Freddy's Revenge" versucht den ersten Teil fortzuführen. Dazu spielt die Geschichte im gleichen Haus, in welchem Nancy gewohnt hat. Dort findet man auch ihr Tagebuch, welches eine weitere Verbindung darstellt. Was mit ihr geschehen ist, kommt allerdings nicht klar heraus - man vermutet sogar, dass sie ermordet wurde (was aber, wie man in Teil 3 erfährt nicht so ist). Jesse findet außerdem noch den Handschuh im Ofen, den Nancy's Mutter dort versteckt hatte. Das wars aber dann auch schon mit der Verbindung zu Teil 1.
Der Film beginnt zwar recht spannend, flacht dann aber sehr schnell aber und weist etliche Längen auf. Immerhin gibt es wieder einige nette Blutszenen zu sehen, allerdings erst in der zweiten Hälfte des Filmes.
Den größten Alptraum bekommt jedoch nicht Jesse, sondern der Zuschauer serviert. Obwohl Freddy ein Traummonster ist, wird dieses Thema im Film fast völlig außer acht gelassen! Vielmehr benutzt Freddy den Teenager Jesse, um zu töten. Dafür gibts dann auch eine Menge Punktabzüge von mir. Ich habe ganz und gar nichts gegen neue Ideen, aber hier hätte der Regisseur einfach eine andere Figur erfinden sollen. Zu Freddy passt diese Art nicht und stellt einen Widerspruch dar.
In Deutschland war der Film außerdem lange Zeit nur als FSK 16 Version erhältlich, wo fast alle Goreszenen herausgeschnitten waren, Finger weg davon! "Nightmare 2 - Die Rache" ist kein total schlechter Film. Er hat einige gute Momente, jedoch auch viele Schwächen. Für Freddy Fans lohnt sich aber ein Blick auf die Uncutfassung.
4 Punkte