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Christopher Lee, der Weltuntergang, eine hübsche Hauptdarstellerin, gruslige Nonnen, elektronische Musik und für damals zeitgemäße Knalleffekte - eigentlich gibt es so vieles an diesem Film, das einem Freude bereiten sollte, und doch ist er genauso muffig, wie ich ihn in Erinnerung hatte, seitdem ich ihn vor Urzeiten als kleiner Bengel auf VHS sah. Es lohnt sich jedenfalls nicht, durchzuhalten, bis die als Menschen getarnten Aliens ihr wahres Äußeres offenbaren. Und die aufwendigeren Zerstörungsszenen im Finale, bei denen zum SciFi dann auch noch die in den 70ern so populär gewordenen Motive des Katastrophenthrillers hinzukommen, sind auch bloß Stock Footage aus anderen Machwerken, bei denen sich Produzent und Sparfuchs Charles Band bediente. Lee mag eine Ikone sein, doch er hat in so einigen Gurken mitgewirkt - und diese konfuse und langatmige Grütze ist eine davon.