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Der Erde droht der Supergau. Sonnenstürme riesigen Ausmaßes zerstören die menschlichen Satelliten, bald werden sie die Erde erreichen. Doch niemand will die Gefahr so richtig sehen. Nur der vom staatlichen Wetterinstitut gefeuerte Lucas Foster prophezeit das Schlimmste für die ganze Welt. Keiner glaubt ihm, aber Foster wird nicht müde, sich für die Rettung der Welt einzusetzen. Er ist auch der Einzige, der das Mittel zur Verhinderung der Katastrophe kennt. Es gilt die Polkappen mit atomaren Sprengköpfen zu schmelzen.
Jau diesmal sinds keine Meteroiden, Kometen oder sonstiges was gelegentlich so vom Himmel fällt, sondern hier macht die alte Sonne einen auf Trouble und mit koronalen Massenausbruch gehts nicht nur unbeteiligte Satelliten an den Kragen, sondern auch auch Mutter Erde muß in Form von Detroit und sogar ganz Neuseeland ziemlich bluten.
Zu Beginn wird eine 100 Mio schwere Forschungsrakete zur Erforschung des Treihauseffektes (ja, die Umweltschutzmessage gibts gratis zum Filmgenuß dazu) in den Himmel gejagt, doch wird diese mangels ausreichendem Sunblocker kurzfristig via Solarexplosionen in die Geschichte befördert, denn das Methan in der Stratosphäre droht die Erde mittels Sauerstoffvernichtung in ein luftleeres Loch zu verwandeln.
Für eine mit relativ sparsamen Mitteln gemachte Fernshproduktion kommt die Sonnenattacke aber relativ gut rüber. Zwar ist die Handlung ziemlich arm an Action, aber im Stile von Deep Impact einigermaßen dicht an Handlung. Zwar wirkt die politische Komponente etwas aufgesetzt und aufgebauscht, aber die mangelnde Action kann mit den Aktionen rund um die 20Tonnen Atombomben auf den Nordpol etwas aufgefangen werden, auch wenn das ganze wissenschaftliche Gebabel doch ziemlich realitätsfern wirkt.
Die angedeuteten Zerstörungsorgien können dementsprechend auch nicht in Bilder umgesetzt werden (würde ja Geld kosten) doch der einsame Rufer, der am Ende natürlich Recht hat, kann sich letztendlich natürlich durchsetzen um Mithilfe der russischen Flotte den Sonnenbrand zu löschen, was dazu führt das sich am Ende natürlich alle lieb haben und die Welt gerettet ist, auch wenn mal kleine Mißgeschicke passieren wie das der Kapitän Ruder hart Steuerbord befiehlt und das UBoot dann nach links abbiegt.
Die Darsteller leisten dabei einen akzeptablen Job und können die Geschichte einigermaßen tragen, auch wenn ihnen die verschwommene CGI zwischenzeitlich einen Stich durch die Rechnung zu machen droht. Man wird durch die Solarattacke aber ganz gut unterhalten, auch wenn die Story durch gelegentliche Ausflüge ins phantastische etwas unglaubwürdig daher kommt.
5/10

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