Unbescholtene Bürger laufen urplötzlich Amok. Der Grund: Ein außerirdischer Krimineller und Massenmörder hat sich unter die Menschlein gemischt. Wie so was geht? Das Alien kann menschliche Körper in Besitz nehmen und den besessenen Corpus dann nach belieben dirigieren.
Ein außerirdischer Gesetzeshüter ist dem Unhold allerdings schon dicht auf den Fersen. Dessen Problem nur: der Schlawiner wechselt ständig die Hülle…
Bei THE HIDDEN handelt sich’s eigentlich um einen kleinen Klassiker. Vor gut einem Jahrzehnt, als er mal bei RTL über die mitternächtliche Mattscheibe flirrte, hatte ich mich bereits in den B-Horroractioner verkuckt. Und wie das das Leben so spielt, fiel mir neulich das alte Tape in die Hände und der Funke sprang sofort wieder über.
Highlight des Films ganz klar: die riesige, zum Kotzen schleimige Alien-Nacktschnecke. Wieso hat die nur zwei so bescheidene Auftritte… damn!
Yeah Baby, THE HIDDEN – DAS UNSAGBAR BÖSE… - der is’ so böse, der is’ so von Grund auf
b ö s e, der Film, du wirst nie erraten, was die Besessenen hier so treiben: sie klauen Ghettoblaster, rempeln alte Leute an und, und jetzt kommt’s, hören ganz laut Heavy Metal.
Heavy Metal! Das hör’n doch nur ganz, ganz böse Menschen oder völlig Wahnsinnige!!!
Komplett undoof ist der Streifen also nicht, hm.
Da sich Dumpfbackigkeit sonstens aber in Grenzen hält und der Rest des Streifens auch hauptsächlich aus deftig blutigen Schießereien (tolle Nahaufnahmen und Spritzer) besteht, geht das schon klar.
Kyle MacLachlan aka. der Typ aus „Twin Peaks“ aka. der Typ aus „Sex & the City“, der keinen hoch kriegt, ist auch mit von der Partie. Was will man also mehr…
THE HIDDEN – das ist so was wie „Akte X“ mit mehr ShootOuts und cooleren Aliens, so was wie „Slither“ ohne Komik und geile Weiber und so was wie „Das Sams“ nur glücklicherweise komplett anders.
Die Thematik wurde zwar auch anderswo verbraten (siehe „Dark Angel“, „Der Kuss“), THE HIDDEN kann dafür aber mit einer Riesennacktschnecke als Ass im Ärmel aufwarten und das ist ja schon einiges wert.
Fazit daher:
Wer auf seichtes, dafür aber gut hartes, kultverdächtiges und gut inszeniertes SciFi-Actionhorror-Kino der 80er abfährt, kommt an diesem netten Gesellen eigentlich nicht vorbei.
Ein kleines Muss!