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Es ist schon erstaunlich. Zu einem genialen "Pulp Fiction" wurde noch keine einzige Fortsetzung gedreht, aber ein schwachsinniger Mondo wie "Faces of Death" wird gleich 5 mal fortgesetzt. Ein noch krasseres Beispiel stellt jedoch der "Schulmädchen-Report" da. Es gibt sage und schreibe 13 Teile (der Film hat somit mehr als Fortsetzungen bekommen als "Night of the living Dead" und "Kinder des Zorns" zusammen), die innerhalb von nur 10 Jahren gedreht wurden (das bedeutet mehr als einer pro Jahr).

Wie auch bei den Vorgängern können wir bei "Schulmädchen-Report 5" noch was lernen. Oder habt ihr gewusst das die Jugens in Schulmädchen nur Sexualobjekte mit hübschen Beinen und prallen Busen sehen und die Alten sie für vorlaute, schlecht erzogene, ungebildete und zu groß geratene Küken halten? Auch der fünfte "Schulmädchen-Report" zeigt wieder die ganze Wahrheit über die frühreifen Geschöpfe called Schulmädchen, so schonungslos und aufrichtig wie es auch die 4 bisherigen Schulmädchen-Reporte getan haben.

Der erste "Schulmädchen-Report" war ja noch ganz lustig und ein paar ganz witzige Szenen gibt es auch bei "Schulmädchen-Report 5". Als Frau Berghold beispiesweise einen jungen
Refrendar beim flotten Vierer mit 3 Schulmädchen erwischt, die ihm richtig Dampf auf die Nudel machen, und die arme Lehrerin ganz entsetzt in Ohnmacht fällt musste ich schmunzeln.

Leider sind solch lustige Szenen eher selten. Der Großteil des Films ist eigentlich ziemlich bescheuert. Peter bekommt von seiner Tante Erika praktische Nachhilfe in Sexualkunde (ist das nicht Inzest?), anschließend verführt die 17-jährige Eva ihren Religionslehrer der auch gleichzeitig Priester ist und das ist nur der Auftakt zu einer ganzen Reihe "höchstdramatischer" Vorfälle und Ereignisse.

Alles in allem ist "Schulmädchen-Report 5" also kein besonders toller Film, den man nicht gesehen haben muss.

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