Ernst Hofbauer war ein sehr fleißiger Filmemacher und erzählt uns 4 Jahre nach seinem erfolgreichen "Schulmädchen-Report" ein siebtes Mal Episoden von jungen Schulmädchen und ihren ersten sexuellen Erfahrungen. Er entführt uns in einen Gerichtsaal, wo diverse Leute ihre Geschichten kundtun. Babsis Bruder betreibt heimlich ein Bordell in seiner Wohnung, der trottelige Italiener Carlo, der in einer Eisdiele arbeitet, schiebt eine flotte Nummer mit drei Schulmädchen in einem Hotel und die junge Monika fährt per Anhalter, weil sie angeblich zu ihrer kranken Tante nach Almbach will, tut dann so als sei sie scharf und als er sich an sie ranmacht behauptet sie er habe sie vergewaltigt usw. Das was wir bei "Schulmädchen-Report 7" zu Gesicht bekommen kennt man so oder so ähnlich schon alles aus den 6 Vorgängern. Ernst Hofabauer ist der König des Reportfilms,nur leider gehen auch einem Meister seines Faches mal die guten Ideen aus. Das war hier definitiv der Fall.
Ernst Hofbauer hat schnell verstanden das man mit einigen Fortsetzungen zu "Schulmädchen-Report" gutes Geld verdienen kann.Leider wirkt "Schulmädchen-Report 7" sehr uninspiriert, so als hätte er diesen siebten Teil nur des Geldes wegen gedreht. Der Film trägt den Untertitel "Doch das Herz muss dabei sein". Das ist etwas das Hofbauer beim Dreh von "Schulmädchen-Report 7" jedoch nicht berücksichtigte.
Der Film bietet mehr Sex und nackte Schulmädchenbrüste als die Vorgänger. Schön und gut, nur leider geht für den ganzen Sex der Unterhaltungswert flöten. Die ersten Teile waren recht unterhaltsam, vor allem aufgrund der unfreiwilligen Komik. Diese sucht man bei hier jedoch vergebens. Das ist sehr schade, denn ohne seine unfreiwillige Komik ist "Schulmädchen-Report" einfach nicht mehr "Schulmädchen-Report".
Im Grunde ist das Ganze eher langweilig. Die Szene als Carlo und die 3 Schulmädchen nackt durch das Hotel rennen und dabei einem Erzbischof über dem Weg laufen soll wohl witzig sein, ist sie nur leider nicht, wie so viele Szenen in diesem Film.