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Mit einer neuen, grausamen Wunderwaffe will Fu Man Chu endlich die Weltmacht erlangen. Um die teuflische Erfindung zu vervollkommnen, entführt der Verbrecher die Frauen und Töchter bedeutender Wissenschaftler, um so deren Mitarbeit zu erpressen. Kann Fu Man Chu gestoppt werden?

Der Doktor kanns einfach nicht lassen, unter der Weltherrschaft macht ers einfach nicht. Diesmal hat er ein Wundermaschine zusammenbauen lassen (wenn ich mich recht erinnere, genau die gleiche die in der Folterkammer des... verwendet wurde, da hat Jess Franco mal wieder an den Kulissen gespart), um via Funk Energiestrahlen an jeden Ort auf der Erde senden kann um so mächtig Krachwumm und Explosionen auslösen kann. Auch im zweiten Teil der 60er Fu Man Chu Reihe nahm erneut Don Sharp auf dem Regiestuhl Platz und auch die wichtigsten Darsteller aus dem ersten Teil sind wieder mit von der Partie.
Seine Basis hat der böse Dottore mit dem Chinabärtchen diesmal in der libanesischen Pampa eingerichtet und da es ihm gelang zuvor seinen eigenen Tod vorzutäuschen, hat er genügend Zeit seine Pläne zu starten und eben jene Todesmaschine (die aussieht wie für 50 Pfund aus dem Baumarkt zusammengestellt) mithilfe der erpressten Wissenschaftler zusammenzustöpseln. Sehr spät kommt dann auch mal Scotland Yard auf dem Trichter, das der alte Erzfeind seinen Totenschein wohl doch noch nicht vollständig ausgefüllt hat, allerdings nur deswegen weil Man Chu zwar hochintelligent im Anlegen von Plänen ist, bei der Personalplanung aber kein gutes Händchen hat. Denn seine Henchman versaubeuteln grundsätzlich jeden Job, hinterlassen Spuren und lassen sich kinderleicht von jedermann überwältigen, im Showdown sogar von Frauen und Franzosen.
Mag das Budget auch noch so in recht Engen Grenzen gesteckt worden sein, die Dartsteller leisten einen guten Job. Die Achse des Bösen ist dabei eh über jeden Zweifel erhaben. Christopher Lee nebst seiner Filmtochter beweisen erneut, das man auch beinahe komplett ohne jegliches Mienenspiel böse und bedrohlich wirken kann. Die Mächte des Guten werden von einem strammen Scotland Yard Inspektor und Heinz Drache, bekannt aus vielen Edgar Wallace Filmen, verkörpert und kommen auch gut weg, wobei Drache sogar richtige Actionszenen hat, so kennt man ihn gar nicht den Guten. Ach ja, die 13 Sklavinnen sind zwar echte Schnuckis, haben mit Schauspielrei, bis auf die beiden Hauptfrauen, mit Schauspielerei nichts am Hut.
Fu Man Chu Filme sind ja meist eigentlich irgendwie doof trashig, aber dabei stets unterhaltsam und irgendwie liebenswert. Unnötig zu erwähnen das hier am Ende es doch wieder nix mit der Weltherrschaft wird, aber die Allmachtsfantasien im James Bond Stil werden flott präsentiert und machen mir zumindest alle Jahre wieder Freude.
7/10

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