5
Typischer Frauenknaststreifen wie es sie zu Hauf gibt. Zu sehen gibt es etwas nackte Haut, beim Duschen oder in den Einzelhaftzellen. Sexszenen gibt es keine und der Härtegrad ist ebenfalls nicht wirklich hoch. Außer einer Elektorschocktherapie gibt es keine Folter. Dafür sind die Shootouts schön blutig. Generell kann man sagen, dass der Actionanteil dominiert und das Erzähltempo verhältnismäßig hoch ist, weshalb keine Längen entstehen. Nette Unterhaltung für ein anspruchsloses Publikum.
5
Halbwegs unterhaltsamer, angenehm kurzer Möchtegern-Knast-Exploiter von Jonathan Demme, der viele Jahre später durch das "Schweigen der Lämmer" weltbekannt werden sollte. "Caged Hear" ist als kleine Fingerübung zu betrachten, bei der man durchaus schon Qualitäten in Kameraführung und Actiondarstellung erkennen kann. Allerdings ist "Caged Heat" mit seiner 70er-Jahre Optik und den leicht schrillen Charakteren (oder besser Amazonen) sicher nicht jedermans Sache sondern mit seinen zahlreichen (aber harmlosen) Nacktszenen sowie der doch recht krassen Gewalt eher an ein Randpublikum gerichtet. Grenzen werden jedoch nicht gebrochen, weder in gewalttechnischer noch in sexueller Hinsicht, weswegen der Film auch eher ein Mittelding zwischen seichtem Exploiter und Frauenknast-Action darstellt. Solide inszeniert und gespielt durchaus für Interessierte einen Blick wert...
6
Wer bei dem Titel einen billigen Frauenknast-Exploitator a la "Bare behind Bars" oder diverse Franco-Filme erwartet, hat nur teilweise recht. Klar geht es hier teilweise recht sleazig zu: eine Dusch-Szene nach der anderen und der Knast-Arzt vergeht sich gern mal an den anästhesierten Insassen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es hier um ein Frühwerk von Jonathan Demme handelt, d.h. auf derbe Foltereinlagen oder explizite Lesbo-Szenen wurde verzichtet. Vielmehr wurde das Hauptaugenmerk auf Action gerichtet, nämlich die Flucht und anschließende Rückkehr (um mit besagtem Onkel Doktor abzurechnen) aus dem Zuchthaus , was auch einigermaßen spannend inszeniert wurde. Fazit: weit weniger trashig und plump-sexistisch als die üblichen Genre-Vertreter, dafür actionreicher. Durchaus sehenswert.