Beschäftigen wir uns zu aller erst mit den beiden wichtigsten Fragen, die sich der geneigte Slasherfreund vor Betrachtung eines neuen Genrevertreters stellt: Gibt es interessante Kills und... gibt es Titten? Beides lässt sich mit Ja beantworten. Titten gibt es genau einmal zu sehen (um das schon vorneweg abzuhaken) und interessante Kills gibts wenigstens 2 1/2 mal (basierend auf meinem persönlichen Geschmack) zu bestaunen. Es gibt durchaus einige Kills mehr, bei denen man aber leider meistens nicht genug sieht, um sie dem geneigten Gore-Hound schmackhaft zu machen, weshalb ich sie auch beim Betrachten nicht mitgezählt habe.
Es dauert eine ganze Stunde, bis sich die Teens mit dem Psycho in der Geisterbahn befinden. In dieser Stunde kann man des Psychos Ausbruch in guter Halloween-Tradition betrachten und den Teens beim Blödeln zusehen. Ich fands durchaus unterhaltsam, auch wenn ich mir schon früher das Losbrechen der Grausamkeiten gewünscht hätte. So gehts allerdings eben erst nach einer Stunde so richtig los. Der Psycho, welcher im Übrigen eine selbstgebastelte Kinderpuppenmaske trägt, jagt unsere Teens quer durch die Geisterbahn und wieder zurück. Das Ganze gestaltet sich auch als durchaus atmosphärisch und blutig genug, sodass dem Zuschauer nicht langweilig wird. Das Ganze erstreckt sich dann aber bloß auf rund 20 Minuten, was einfach zu wenig ist. Man hat den Eindruck, dass es gerade erst los gegangen ist, da ist es auch schon wieder vorbei und der Abspann rollt durchs Bild. Da kann auch die etwas vorhersehbare, dümmliche Wendung am Ende nicht mehr viel reißen...
Fazit: Etwas zu kurz geratener Slasher - für Freunde des Genres auf der Suche nach neuem Futter durchaus als Zwischenmahlzeit zu empfehlen.
Einzelwertungen:
Darsteller: 06/10 (Wie es sich fürs Slasher-Genre gehört etwas dümmliche Teens, aber ich habe schon schlechteres gesehen)
Effekte: 08/10 (Leider zu wenig von den durchaus guten Gore-Effekten)
Plot: 05/10 (Es gibt einen dümmlichen Plot, es gibt eine vorraussehbare Wendung - aber hey, es ist n Slasher!)
Anspruch: 03/10 (Für Cineasten 0 Anspruch, für Gore-Hounds etwas mehr)
Gesamteindruck: 6/10 (Etwas zu kurz geratener Slasher für Fans des Genres)