Eine Geisterbahn, die ein tödliches Geheimnis birgt - spätestens seit Tobe Hoopers DAS KABINETT DES SCHRECKENS ist die Nummer nichts Neues mehr im Genre. Teilweise kommt einem DARK RIDE sogar wie ein einfältiges Remake des Hooper-Films vor, vom aus der Klapse ausgebrochenen Maniac mal abgesehen. Ein geschwätziger, schüchterner Filmnerd soll dem Horrorfan wohl als Identifikationsfigur dienen, der Rest des Teenie-Kanonenfutters sind hohle Schönlinge und die schrille Anhalterin ist kaum zu ertragen. Die Kulisse mit all ihren mechanischen Monstern und Geistern hat schon einen gewissen Charme, doch da gab es schon Bessere, siehe CHUCKY 3. Wenigstens sind die Maske und die Erscheinung des Killers unheimlich und der Blutgehalt ist ganz ordentlich. Aber 10 bis 15 starke Minuten machen noch keinen guten Film.