„City of Rott“ kommt als erster animierter Zombiefilm daher. Gespannt habe ich mir den Film zugelegt, da man im Vorfeld schon viele positive Stimmen vernehmen konnte. In meinen Augen hat man es aber eher mit einer Gurke, als einem Highlight zu tun.
Fred ist Rentner, leicht senil, immerhin labert er mit seiner Gehhilfe, und läuft durch eine zombieverseuchte Stadt, um sich neue Slipper zu besorgen. Dabei begegnet er einigen verbleibenden Menschen und noch mehr Zombies. Klar, dass dies ein wunderbarer Ansatz ist, um zu metzeln.
Leute, fallt bloß nicht auf die Werbung zu diesem Film rein. Mit „South Park“ hat das ganze hier rein gar nichts zu tun, mal abgesehen von den miesen Zeichnungen und noch mieseren Animationen. Denn wirklichen Wortwitz und schön abgedrehten Humor sucht man hier vergebens. Als Kurzfilm wäre das alles noch ganz nett gewesen, aber als Spielfilm versagt der Streifen komplett. Viel zu lang und langweilig wirkt Freds Odyssee nach neuen Slippern. Ab und zu mal eine noch lebende Person eingeführt und wieder langweiliges Schnetzeln. An den paar bekannten Zombiezitaten aus der realen Filmwelt hat man sich recht bald satt gesehen. Gleiches gilt für die Metzeleien, die immer gleich aussehen.
Unterm Strich haben wir ca. 77 Minuten ziemliche Langeweile (was hier gefühlten 180 Minuten entspricht).Vor allem aber die miese Umsetzung will so gar nicht gefallen und stört ungemein. Leute, die mit dem Zombiefilm nichts am Hut haben, können sich den Film schon mal komplett schenken. Vielleicht erbarmt sich ja jemand und haut mal einen richtigen Zombieanimationsfilm raus, mit einer richtigen Handlung und vor allem schön animiert.