Review

Ein guter Film, ein wichtiger Film!

Ob "Das Leben der anderen" nun so gut ist, das er einen "Oscar" verdient hat, sei mal so dahingestellt, aber zumindest behandelt dieser Film ein Thema, das noch nicht oft verfilmt wurde. Und jenes schon gar in dieser drastischen Art und Weise.

Zur Story braucht man bei Florian von Donnersmarck's (immerhin sein erster "Nicht-Kurzfilm!", aller Achtung!) filmischen Erguss nicht mehr reden, denn das "Das Leben der anderen" die Vorgehensweise der STASI und deren Schergen thematisiert ist allseits bekannt.

Viel wichtiger ist es, die grandiosen Darsteller von "Das Leben der anderen" zu huldigen. Christa-Maria Sieland Darstellerin Martina Gedeck (Elementarteilchen, Rossini) spielt genauso hervorragend wie Sebastian Koch (Stauffenberg) und der leider kürzlich verstorbene Ulrich Mühe (Funny Games, Sieben Monde, Mein Führer). Diese drei seien besonders Hervorgehoben, da sie momentan das Non-Plus-Ultra der Darstellerriege in Deutschland umfassen. Leider ohne letzteren.

FAZIT:

"Das Leben der anderen" ist ein Film, der erschreckend und faszinierend zugleich ist. Einziger Kritikpunkt ist für mich, das der Film einige Längen hat, was bei einer Laufzeit von 134 Minuten auch nicht wirklich verwunderlich ist. In jedem Fall sollte man "Das Leben der anderen" gesehen haben, schon gar, wenn man mit den Machenschaften der STASI nicht vertraut ist. Vielleicht sollte man sogar darüber nachdenken "Das Leben der anderen" zum Pflichtprogramm in Deutschen Schulen einzuführen. Sinnvoll wäre es allemal...

9/10

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