Horror. Die schangere Polizistin Judith Gray will zusammen mit ihrem Arbeitskollegen und Lover zwei Gangster zur Strecke bringen. Beim folgenden Scharmützel wird ihr Geliebter erschossen. Sie verfolgt die Verbrecher in eine Spielzeugfabrik, in der sie sich verschanzt haben. Doch dort haust ein Dämon der nach 66 Jahren Gefangenschaft wiedergeboren werden will und da kommt ihm Judith gerade recht. Er erweckt das Spielzeug mit seinen magischen Kräften zum Leben und alsbald verwandeln blutrünstige Teddybären und beissende Kastenteufel das Gebäude in einen Friedhof.
Billig-Trash aus Charles Bands Full Moon-Fabrik. Mit einem Minibudget inszeniert, was man dem Film auch an allen Ecken und Enden ansieht, erzählt eine haarsträubende Story, die eigentlich nur als Alibi für die Puppensequenzen und die Morde dient. Diese Szenen sind zwar auch extrem preiswert gemacht, doch die Mini-Monster in Form eines Teddys, eines Springteufels und einer Baby-Puppe, sind einfach herzallerliebst und gestorben wir auch recht blutig. Die Darsteller geben sich allergrösste Mühe möglichst hölzern zu agieren, dazu gesellen sich Dialoge, welche an Dümmlichkeit kaum zu überbieten sind. Einige Sprüche sind übrigens echte Knaller, so dass der Unterhaltungswert (für den Fan!) in ungeahnte Höhen steigt, da sich der Film selbst überhaupt nicht ernst. Beispiel gefällig? „Die Welt ist wie eine riesige Kloschüssel mit lauter Arschlöchern drauf!“ Nicht schlecht, was? Obendrein wird der „Bier-rein-Hirn-raus-Cocktail noch mit einer Prise schwarzen schwarzen Humors abgeschmeckt. Guten Appetit.
Score: 6
Härte: 5