Demonic Toys, ein kleiner aber feiner Puppenslasher mit einer Prise schwarzem Humor. Kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber dennoch nett anzuschauen.
Die Polizistin Judith Gray versucht mit ihrem Freund zwei Waffenhändler vor einer Puppenfabrik zu stellen. Das läuft schief, die Waffenhändler erschießen Judiths Freund und flüchten in die Fabrik. Judith geht hinterher, wobei sie vorher noch einen der Waffenhändler angeschossen hat.
In der Fabrik merkt sie schnell, nachdem sie den anderen dingfest gemacht, dass irgendwas nicht stimmt. Als vor ihren Augen der Wachmann der Fabrik von Puppen umgebracht wird, scheinen sie gefangen. Ein Dämon, der nach 66 Jahre wiedererwacht, tötet durch die Puppen und will durch die schwangere Judith zurück auf die Welt. Mit Hilfe eines Hühnchenverkäufers und einem Mädchen, welches zufällig in der Fabrik schläft, nehmen sie den Kampf gegen die Puppen auf.
Nun ja, einen Oscar wird die Story nicht gewinnen, dafür ist alles zu vorhersehbar. Trotzdem macht der Film Spaß. Aufgrund seiner Kürze (keine 80 Minuten) geht es nach 10 Minuten auch schon zur Sache und die Puppen dürfen loslegen.
Dabei geht es teilweise sehr blutig zu. Selten waren wohl Puppen brutaler als in diesem Film. Sie beißen, stechen, schießen und was weiß ich, alles noch mit einem fiesen Spruch unterlegt.
Die Schauspieler kennt keiner, wirklich talentiert sind sie nicht, aber es reicht. Die deutsche Synchro wirkt auch ein wenig billig und ein wenig unmotiviert. Das sollte einen aber nicht stören, da Demonic Toys ein typischer Hirn-aus-und-Spaß-haben-Film ist. Und Spaß hat man genug, wenn die Puppen loslegen.
Fazit: Solider Puppenslasher, welcher durch seine teilweise blutigen Effekte heraussticht. Trash für Fans kann ich nur sagen, antesten lohnt.