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Sicher nicht das Highlight unter den damaligen Streifen aus dem Selbstjustiz- und Rape´n Revenge-Bereich. Leider wird viel zu schnell deutlich, dass es auch hier nie und nimmer ob der viel zu dünnen Story zu einem abendfüllenden Spielfilm gereicht hat. Ist die erste Hälfte glatt zum Vergessen, so gibt es in der Zweiten einen kaum originellen Rachefeldzug, der trotz des Vergewaltigungsthemas jegliche Härten vermissen lässt.

Dabei vermittelt das Coverartwork den Eindruck, es könnte sich hierbei um eine Mischung aus "Beastmaster" und "Johnny Firecloud/Feuerwolke" handeln: Tatsächlich muss der Einsiedler die Vergewaltigung einer jungen Frau rächen, das Drama passiert mal wieder in der amerikanischen Einöde und einen Falken befehligen kann unser stets mit nacktem Oberkörper durch die Gegend laufender und Dosenfleisch futternder Held dann auch noch. Dabei wäre es gar nicht mal uninteressant gewesen, das Genre mit einpaar Fantasy-Elemente anzureichern, doch auch diesen Zug hat man leider verschlafen.

So dürfen die Redneck-Schurken fast schon im Schnellverfahren über die Klinge springen während in der ersten Hälfte rein gar nichts passiert. Die unerschrockenen Haudegen Aldo Ray und Cameron Mitchell nahmen allerdings auch diesen Gehaltscheck für ihre Nebenrollen dankend entgegegen. Und Opfer Cindy Rome, so der Name der Hauptdarstellerin, ist am Ende schon wieder so fit, dass sie höchst leichtbekleidet ein fröhliches Liedchen singen darf. Laut der IMDb wirkte sie zudem in diversem frivolem Zeugs aus dem Damen-Wrestling/-Boxen mit.

Ansonsten nur flach und enttäuschend. Gerade mal 4 von 10 Punkten.


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