Review

Der Film in drei Worten: Late Night Cable.

Nightcats kann nicht verleugnen, mit einem begrenzten Budget realisiert worden zu sein. Anhaltspunkt dafür sind zum Beispiel die unbekannten Darsteller und daß Innenraumszenen an einem einzigen Ort überwiegen.
Er ist ein klassischer, anspruchsloser Kandidat für ein kleines Erwachsenenpublikum, der nicht viel mehr möchte, als 90 Minuten zu unterhalten.

Dabei ist die Handlung eher nebensächlich, sie klingt so, als habe sich ein Vogue Artdirector in seiner Freizeit ein Herz gefaßt, um sein erstes Drehbuch zu verfassen:

Ein ambitionierter Fotograf mit sozialem Gewissen stößt zufällig auf seinem Streifzug nach geeigneten Motiven auf eine scheue junge Frau, die in einem Obdachlosenheim lebt ("obwohl" sie sehr hübsch ist).

Natürlich kann man sich sehr schnell ausmalen, wie der Verlauf der Geschichte aussehen könnte.

Was mich über all das Gesagte hinwegsehen läßt, ist das typische 80er Jahre Flair und das Modelambiente - komplett mit einem überraschend namhaft besetzten Soundtrack inklusive u.a. den Thompson Twins und Animotions Obsession, das ein Fotoshooting inklusive Uniformteilen untermalt.
Der Film ist dabei aber von Herzen "nett", Sado-Maso-Szenen, Gewalt oder Sex sind in diesem Film komplett abwesend (sowie praktisch alles andere, was die Handlung irgendwie vorantreiben könnte).

Details
Ähnliche Filme