Review

Nachdem ich letzte Woche das doch arg zweifelhafte Vergnügen hatte Karate Warrior 3 von Regieguru Larry Ludman alias Fabrizio de Angelis zu begutachten, kann ich es kaum erwarten mir den 4. Teil dieses Opus Grande zu Gemüte zu führen, um dann beide Sequels schnellstmöglich über Ebay wieder loszuwerden (sorry vorab schonmal an den unglücksseligen Käufer). Wie schon im Vorgängerstreifen ist das DVD Cover gleichzeitig auch das Buch zum Film, d.h. 90% der Handlung wird dort detailliert niedergeschrieben, man kann eigentlich direkt zum Endkampf vorspulen (hätte ich das bloß gemacht), ohne den ganzen vorherigen Dünnpfiff ertragen zu müssen.
Beide Teile wurden 1991 gedreht und da auch die gleichen Pappnasen wieder mitspielen, hat Sparfuchs Ludman wahrscheinlich beide gleichzeitig gedreht. Wie dem auch sei, Teil 4 spielt angeblich 5 Monate später und zum Vorspann bekommen wir Gedächtnisschwachen nochmal die *hüstel* besten Szenen aus dem Vorgänger zu sehen. Die Story ist mal wieder derselbe dreist Karate Kid Klau wie immer, außer das sich hier mit mit David Warbeck sogar eine halbwegs bekannte Nase in den Cast verirrt hat, leider hat der Gute die Synchronstimme von Homer Simpson abbekommen und wirkt dadurch in etwa so glaubwürdig, wie das durchschnittliche Bekenntnis eines Fußballmanagers eines beliebigen Bundesligavereins zu seinem Trainer. Was gegenüber Teil 3 leider auffällt, ist das diese Schauspielergoofen hier noch offensiver nervig sind. In Teil 3 hab ich mich noch über das Soap Niveau beschwert, aber was uns hier um die Ohren gehauen wird ist dann bestenfalls noch Teletubbie-Level.
Insgesamt ist der Film absolut gequirlter Magerquark, kaum zu glauben das die Reihe es tatsächlich auf 6 Teile geschafft hat. Nach Inaugenscheinnahme der mittleren beiden, bezweifle ich stark das der Rest qualitativ mehr reißt. So, Flasche leer, bitte keine italienischen Karate Zelluloidmißhandlungen die nächsten 10 Jahre mehr. Danke
1/10

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