... Angestellte Dr. Alberto Valle (Giuliano Esperati) seinen Dienstbeginn auch an diesem Arbeitstag mit einem Plastikbecher voll frischaufgebrühten Automatenkaffee, den er dann während der Vorbereitung seiner zu erledigenden Arbeitsaufträge genüsslich zu sich nimmt. Doch eines schönen Tages scheint plötzlich alles anders zu sein, denn Dr. Valle wird inmitten seiner allmorgendlichen Vorbereitungszeit völlig überraschend vom Vize-Präsidenten seiner Firma, der A.A.M. (Auto Avio Motors), in den zwanzigsten Stock einbestellt, obwohl er erst gerade die Hälfte seines leckeren Automatenheißgetränks ausgetrunken bekam. Etwas irritiert über den ungewöhnlichen Appell eilt Valle in Windeseile in das Büro des Vize-Präsidenten, um von diesem schließlich den Auftrag zu erhalten, sich schleunigst in der abgelegenen Villa des Besitzers der A.A.M., einem gewissen Giovanni Nosferatu (Adolfo Celi), einzufinden. Der beschwerliche Weg zum Anwesen Nosferatus führt Valle daraufhin nicht nur über nebelverhangene Passstrassen, sondern auch durch gespenstige Bergdörfer, die wie ausgestorben wirken. Zwischendrin macht er auch noch Bekanntschaft mit einer recht freizügigen Anhalterin namens Laura (Francesca Modigliani), die er dann bis zum Ziel seiner Reise als Beifahrerin auch anstandslos mitnimmt. Und kaum am Anwesen des ominösen Fabrikbesitzers angelangt, erwartet Valle bereits die motorisierte Leibgarde Nosferatus, die ihn daraufhin in ihren weißen Fiat Cinquecentos sitzend den langen Weg vom Tor bis zur Villa geleitet. Was von da an folgt, hätte sich der verantwortungsvolle Angestellte nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausmalen können, denn Valles Zukunft war bereits von seiner Geburt an von fremder Hand bestimmt. Wo ist Alberto Valle hier bloß hinein geraten? Und wie kann es sein, dass sein Gastgeber bereits seit dem Jahr 1801 quietschfidel auf Gottes Erden wandelt?
Quelle: Richie Pistilli [Italo-Cinema.de]