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Wer hier einen Kampfsportfilm erwartet wird enttäuscht. Nicht mal als Karate Kid -Ripoff geht dieser Shit durch. Die längste Zeit hält sich dieser abartig langweilige Film mit einer extrem uninteressanten Entführungsgeschichte auf, die unnötig langsam erzählt wird. Zu allem Übel gibt es auch noch nervtötenden, kindischen Humor. Wenn man als Zuschauer schon längst aufgegeben hat, kommt der unspektakuläre Endkampf, der ebenfalls kompletter Müll ist. Dieser Dreck hat keine Existenzberechtigung und ist pure Zeitverschwendung.
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Oh mann, was hat sich Fabrizio di Angelis dabei nur gedacht? Der Mann, der die legendären Fulci-Splatter-Klassiker produzierte, setzte sich zuweilen auch als Larry Ludman auf den Regiestuhl, lieferte in diesem Falle aber ein in allen Belangen indiskutables "Karate Kid"-Ripoff ab, dass ich mir vermutlich ohne die Teilnahme Janet Agrens (hier als Mutti des Warrior-Bubis) nie angetan hätte. Wär auch besser gewesen, denn: die meisten Teenie-Actioner sind schlecht, die meisten Teenie-Komödien sind schlecht und diese dummdreiste Mischung aus beiden erst recht. Die ständigen Comedy-Einlagen des dicken Pizza-Freaks bewegen sich schon unterhalb des Niveaus einer normalen Turtles-Folge und die Action ist derweil so unspektakulär, dass der Streifen sogar schon Sonntags vormittags im Free-TV läuft. Fazit: Kampfsport-Klamauk vom ärgsten, in dem nur die Blondine des Warriors ansehnlich ist.