Review

Eine Kleinstadt in den USA, nahe einem Naturschutzgebiet. Ein Deputy ist auf Patrouille unterwegs, als ein Meteroritenschauer auf das Gebiet niedergeht. Doch dieser bringt nicht nur Gesteinsbrocken auf die Erde, sondern auch etwas anderes, weit gefährlicheres...

Man kann über Albert Pyun sagen was man will. Als 80er Fan kommt man nicht drumherum, zumindest einiger seiner Filme gesehen zu haben. Und ich muss sagen, dass ich auch heute noch sehr angetan bin von seinen Werken wie Cyborg, Nemesis, Radioactive Dreams oder auch der Kickboxer-Fortsetzungen. Leider hat er dann damit angefangen immer billiger zu drehen, mit immer unbekannteren Darstellern.

Dieser Film von 2005 kommt nun auch zu uns. Und hier hat Pyun einen anderen Weg eingeschlagen. Er kommt hier mit 63 Minuten Alienfilm daher, der vollkommen ohne Schnitte auskommt. Alles wird aus Sicht der Überwachungskamera des Polizeiwagens gezeigt, mit wechselnden Fahrern auf der Flucht vor den E.T.s. Das klingt experimentell und zunächst auch nicht uninteressant. Leider hat Pyun obendrein sehr daran gespaart einige Locations einzubauen. So spielt der gesamte Film in dem Naturpark, der nachts natürlich nicht sonderlich viel zu sehen bietet.

Daran krank der Film dann leider, da die immergleichen Wege sich irgendwann abnutzen. Die Darsteller hingegen machen ihre Sache gar nicht übel, und dank der Geräusche die man ständig hört, wie das Wimmern und Schreien der Opfer und Gejagten, kommt teils auch wirklich Stimmung auf. Alles in allem bleibt aber lediglich durchschnittliche Videothekenware.

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