Review

Dieser Giallo lebt entgegen seinem Titel nicht von blutigen Metzelszenen, die eventuell auftretende Schwachstellen kompensieren sollen, sondern von seiner Handlung. Diese wurde im wunderschönen Venedig inszeniert und mit einem herausragenden Score unterlegt, welcher die allgegenwärtig düstere Atmosphäre bestens unterstreicht.
Die Darsteller agieren zwar nicht gerade oscarreif, geben sich aber wirklich Mühe, den Ansprüchen der erst zum Ende vollständig nachvollziehbaren Geschichte zu genügen.
Dabei schaffen sie es, diesen knapp 2 Stunden umfassenden Film nicht langweilig werden zu lassen, auch wenn nicht alle Geschehnisse zur Lösung des Rätsels „Wer ist der Killer?“ beitragen.
Währenddessen gibt es beeindruckende Impressionen des italienischen Drehorts zu bewundern und unvorhersehbaren Handlungssträngen zu folgen, was dem Zuschauer eine gewisse Aufmerksamkeit abverlangt.
Wenn man aber zu denjenigen Horrorfans gehört, die ihr Augenmerk auf fesselndes Spannungskino und nicht auf wild durch die Luft fliegende Körperteile legen, kann man hier durchaus fündig werden.

8/10

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