Review

Alex (Alan Rickman), frisch aus dem Gefängnis entlassen nimmt an einer verschneiten Raststätte die Anhalterin Vivienne mit. Sein Auto wird kurz darauf von einem Truck gerammt, Vivienne stirbt bei dem Unfall und Alex fährt voller Schuldgefühle zu ihrer Mutter (Sigourney Weaver), die an Autismus "leidet" ....

Was dann kommt, ist einer dieser Filme, die wie geschaffen sind für die kalte Jahreszeit. Ein schlechter Regisseur mit schlechteren Schauspielern hätte eine herrlich verkitschte Schnulze daraus machen können, nicht so Marc Evans.

Alan Rickman und Sigourney Weaver in ihrer vielleicht besten Rolle seit Ellen Ripley, sind ein perfektes Paar. Zwar mag das Milieu, in das Alex da hinein gerät an manchen Stellen all zu bilderbuchhaft erscheinen, aber wie gesagt, immer wenn er Gefahr läuft, kitschig zu werden, kriegt der Film die Kurve in Richtung Ernsthaftigkeit. 

Und trotz des tragischen Themas gelingen herrlich komische Szenen. Ein Bild für Götter, wenn Alex in Damenklamotten in Linda´s Wohnzimmer (nicht Küche!) sitzt oder Linda sich den Schnee in ihrem Garten schmecken lässt.

Tja,

erstklassige Darsteller, anrührende Geschichte und obendrein ein klasse Soundtrack, 9 Punkte!
 

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