Alle Kurzkommentare


5

Die Schauermär vom Hühnerkopfbeißer mit dem Totaldachschaden ist mehr Backwoodsdrama denn -horror und zieht sich in der ersten Hälfte. Trotz der eintönigen Inszenierung hat man wohl noch das Beste aus dem herausgeholt, was die begrenzten Möglichkeiten zuließen. Nun ist der unberechenbare Verrückte zwar nur mittelmäßig gespielt und dient eigentlich nur als Schreckgespenst und sabbernde Freakattraktion, aber zumindest driftet die Darstellung nie ins Lächerliche ab. Das ist nämlich genau das Problem bei so wahnsinnigen Figuren, die sich dermaßen animalisch gebärden: So etwas kann schnell nach hinten losgehen und die vollkommen gegenteilige Wirkung beim Zuschauer erreichen, siehe LUTHER THE GEEK. Überzeugender ist trotzdem der stammelnde Einsiedlervater, dessen Gefühle für seinen Sohn zw. Liebe und Scham schwanken. Völlig unlogisch und saublöd ist leider der finale Schockmoment.

4

Phuu,was für eine Zeitverschwendung,sowohl für alle Beteiligten des Fils als auch für den gestressten Video-Gucker: Ein Hinterwäldler mit gehörigem Dachschaden,der aus Langeweile auch schon mal einem Huhn den Kopf abbeisst,terrorisiert ein campendes Ehepaar. Mit diesem einfachen Plot hätte man zumindest ein gutes,dreckiges und vor allem blutiges Slasher-Erlebnis drehen können,doch das vorliegende Werk hat nichts von alledem. Langweilig,albern,unnötig. Nur der Darsteller des Geek liefert eine gute Vorstellung ab,wahrscheinlich ist der wirklich so!

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