Die Actionveteranen Richard Donner und Bruce Willis chauffieren sich mit ihrer aktuellen Produktion 16 BLOCKS gemeinsam zum Alten Eisen der Filmgeschichte. Endgültig. Ganz gemächlich tuckern sie dort hin. Zu keinem Moment kommt dieser Film in Fahrt.
Willis und Co-Star Mos Def spielen ein unmögliches Paar, aus dem auch nach den stressigen Stunden ihrer gemeinsamen Tortur keine Buddies werden. Willis – an für sich nichts Neues, aber endlich völlig konsequent – gibt einen versoffenen, runtergekommen und unter starkem Haarausfall leidenden Cop ohne Illusionen. Mos Def nervt mit ungebremstem, autistischem Gequassel seiner Rolle angemessen. Er muss als Zeuge gegen die korrupten Kollegen von Cop Willis den Weg zum Gericht überleben. Nicht nur die Bullerei, auch Willis and Mos Def selbst machen sich das unnötig schwer. Sehr anstrengend sind die beiden zusammen. Man wünscht sich während der nur zäh verstreichenden Laufzeit dieses Streifens, sie würden nun endlich die zahlreichen Barrieren zum Finale überwinden, man wünscht ihnen, sie würden doch, anstatt labernd und grummelnd die morschen Knochen auf Dächern zu schrammen, einfach nur ein Taxi nehmen und endlich ankommen. Ich hab kein vernünftiges Argument gegen ein Taxi gehört, nicht so lange ich vor dem Fernseher noch nicht eingeschlafen war. Aber so ist das wohl in NYC – nie ein Cabbie, wenn man einen dringend braucht.