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Das 1981er US-Remake AM ENDE DER LAGUNE hat mir sehr viel mehr gefallen, weil dort die tragisch-traurige Dreiecksbeziehung zw. dem Inseljungen, seinem Mädel und dem zutraulichen Haifisch viel stärker im Vordergrund steht. Hier hingegen hatten die italienischen Verantwortlichen wohl das Ziel, einerseits möglichst viele traumhafte (aber letztlich klischeehafte, überholte) Südseepostkartenmotive einzufangen und andererseits die Ureinwohner dieses Inselparadieses in bester MONDO CANE Manier auszubeuten. Darum werden Hula-Mädchen, "obskure" Rituale und insbesondere die Fangmethoden bei sämtlichem Meeresgetier (Tiersnuff ahoi!) breit ausgewalzt, doch ein wirklich spannendes Abenteuer vor exotischer Kulisse wird dabei nicht erzählt. Hauptfigur Ti-Koyo wird auch zu lange in seiner Kindheit gezeigt, wo die kleine Karibikrasselbande einfach keinerlei schauspielerische Fähigkeiten offenbaren kann.