6
Der Begriff "Sex Maniac" ist hier wortwörtlich zu nehmen. Zwar ist die Killerin überschminkt wie eine Transe und nicht sonderlich attraktiv, was u.a. mit flotter Reizwäsche kompensiert werden soll, aber ihr Repertoire an skurrilen Sexpraktiken ist gigantisch. Die Asiaten sind in solchen Dingen ja generell sehr phantasievoll. Es wurden alle nur erdenklichen Stellungen und Perversionen in mehr oder weniger expliziter Form in diesem Streifen untergebracht. Die Palette reicht von Oralverkehr, Fesselspielen und SM bis hin zu Gruppenvergewaltigungen und dem Einsatz von totem Tintenfisch als Sexspielzeug. Sleaziger geht es kaum noch und das ist wiederum bewunderswert. Als Thriller fällt das Ding gnadenlos durch, als Softerotik der krasseren Art hat mir die abgefahrene Mixtur aus verschwitzter Rammelei und Leichenverstümmelungen irgendwie imponiert.
7
Wenn einer mal die Lust verspürt beim oder nach dem Sex zu sterben oder aber neue Sexualpraktiken lernen will, der ist bei dem Film genau richtig. Es ist schon der Wahnsinn, was sich die Japaner in der Beziehung einfallen lassen. Der Schmuddelfaktor ist auf einem hohen japanischen Niveau, das freut das Männerherz! Der Film ist recht gut aufgeteilt, er beinhaltet genau so viele Sexszenen wie Tötungsszenen, eine grober als die andere, da sind beide Varianten gemeint. Wer auf solche Filme steht, der sollte zugreifen, denn so viele Filme der Art gibt es nicht! 7von10