Ein interessanter Ansatz der aber mit Fortdauer verschenkt wird. Die junge Filmemacherin Monja Art - Gründerin von ART.Welten - hat mit "Welcome to My Prison" einen ambitionierten Kurzfilm vorgelegt aber überzeugt leider nicht.
Viele verschiedene Kleinstepisoden (in Szene gesetzt mit schnellen Schnitten, Fotocollagen oder Animationen) die von vielen verschiedenen Konflikten rund um Sexualität und Beziehung erzählen. Ähnlich wie ihr Spielfilm "Anemonis".
Beim Spielfilm hat zwar der technische Aspekt nicht ganz gepasst, was aber auf fehlende finanzielle Mittel zurückzuführen war, aber war dort eine intensivere Auseinandersetzung mit Sexualität vorhanden. Hier bleibt alles in kleinen Momentaufnahmen stecken. Technisch sehr interessant aber inhaltlich belanglos.
Dies schlägt bei einem Film, der eigentlich vom Inhalt leben soll, noch mehr ins Gewicht. Deshalb auch meine verhaltene Bewertung. Die Darsteller machen ihre Sache ganz gut aber haben sie sehr papierene Dialoge zu erzählen...
Hoffe es kommt da wieder besseres nach...wie "Anemonis".