Ein wunderschöner Film über eine Familie, welche aufgrund ihres Nesthäkchens Olive (Abigail Breslin) gemeinsam zum Schönheitswettbewerb „Little Miss Sunshine" fährt.
Der Weg dorthin ist allerdings voller Hindernisse und unerwarteter Komplikationen, die gelegentlich sehr amüsant, dann aber auch wieder zutiefst traurig ausfallen.
Aufgrund des genialen Drehbuchs von Michael Arndt, kommt hier nie Langeweile auf, außerdem wurden hier sehr feine menschliche Details eingestreut, wodurch der Film und besonders die Figuren dem Zuschauer sehr nah gebracht werden.
Die Schauspieler sind allesamt genial und perfekt besetzt, egal ob der mürrige Großvater (Alan Arkin), welcher nach seinem Rauswurf aus dem Seniorenheim Heroin schnupft und bereut das er nicht so viele Frauen hatte, der Selbsthilfe Vater (Greg Kinnear) welcher erfolglos versucht anderen Menschen zum Erfolg zu verhelfen, die liebenswerte Mutter (Tony Collette) welche auf ihren schwulen Bruder Frank (Steve Carell) aufpassen muss, der gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hat, der schweigende Sohn (Paul Dano) welcher ein großer Nietzsche Fan ist, und sehr süß natürlich Olive, sie alle machen ihre Sache sehr gut. Ganz besonders ist mir später natürlich noch Mary Lynn Rajskub (Chloe aus „24“) aufgefallen, welche hier genau so gut Jack hätte Anweisungen geben können, herrlich!
Wer also mit einer etwas anderen Geschichte kein Problem hat und auch über einen dauerhupenden Bus lachen kann, der ist hier bestens aufgehoben, wunderschöner Film.