Diese Kritik enthält Handlungsspoiler!
An diesem Film scheiden sich die Geister. Die einen fanden ihn abgrundtief schlecht, die anderen nicht. Ich zähle mich zu letzteren, da ich den Film sogar richtig gut fand. okay, die Story reißt einen nicht vom Hocker, ist aber für einen arni-Film überdurchschnittlich. Die Schauspieler spielen insgesamt gut, Arni verkörpert glaubhaft einen Mann, der alles verloren hat, und besonders Gabriel Byrne glänzt in seiner Rolle als Teufel. Allein schon sein Überzeugungsdialog, mit dem er Arni überreden will, mit ihm zu paktieren, ist genial. Außerdem baut der Film eine starke Atmosphäre auf, was durch die düstere Musik und den dunklen Endzeitlook noch verstärkt wird. Action gibt es auch genug, und dass auch noch ziemlich hart (da wunderts, warum der Film eine fsk16 gekriegt hat). Blos an einigen Cgi-Effekten haperts, besonders am Ende. Da steigt der Teufel aus einem Loch in der Kirche und hat die Form eines riesigen geflügelten Wesens. Abgesehen davon, dass die Drehbuchschreiber an dieser Stelle betrunken sein müssen, sieht dieser animierte Teufel auch noch sowas von scheisse aus. Den kann man einfach nicht ernst nehmen. Aber das ungewöhnliche Ende entschädigt das wieder voll und ganz.
Insgesamt reicht dieser Film nicht an Arnis alt-Werke wie "Predator" oder "Terminator" heran, ist aber um einiges besser als "the Sixth day" oder "Eraser".
7/10