Review

Neulich beim Psychiater:
Ich (I) unterhalte mich mit dem Psychiater (P)...

P: Wie geht es Ihnen denn heute?

I: Schon besser als beim letzten Mal.

P: Woran liegt das?

I: Ach, wissen Sie... wenn man minderwertige Filme wie Starship Troopers 2 oder Matrix Revolutions bewerten muss, dann wird man schon etwas deprissiv.

P: Und was hat sich jetzt daran geändert?

I: Ich habe mir einen meiner Lieblingsfilme von Arnold Schwarzenegger endlich auf DVD gekauft. End of Days heißt der Streifen. Zwar kann der Film keineswegs mit Meisterwerken wie T2, Face/Off, Stirb langsam oder Pulp Fiction mithalten, dennoch hebt er sich einigermaßen aus der Masse ab.

P: Interessant. Inwiefern hebt er sich denn von der Masse ab?

I: Nun... einmal die geniale Atmosphäre wie in "Sieben" von David Fincher. Zudem noch ein hervorragender Gabriel Byrne, der in seiner Rolle als Satan durchaus mit Al Pacino aus Im Auftrag des Teufels mithalten kann. Und die Story ist auch nicht einfach 08/15. Im Gegensatz zum Filmbuch stirbt Arnie im Film.

P: In Ordnung. Mit welchen anderen Filmen würden Sie den Film denn vergleichen?

I: Wie schon gesagt, von der Atmosphäre her erinnert er etwas an "Sieben". Ansonsten habe ich noch keine direkten Vergleiche gezogen. Die Action entspricht der eines typischen Arnie-Filmes und wirkt auch realistischer als in Arnies Klon-Krach-Bum-Streifen "The 6th Day"!

P: Ich merke schon, dass Sie ein Fan von Arnold Schwarzenegger sind. Könnten Sie sich denn auch einen anderen Schauspieler vorstellen, der Arnies Rolle hätte spielen können?

I: Na, auf keinen Fall solche Nieten wie Steven Seagal, Chuck Norris oder Jean-Claude Van Damme. Aber mit Colin Farrell, Brad Pitt, Vin Diesel oder Kurt Russell wäre ich auch zufrieden gewesen.

P: Und sind Sie mit dem Regisseur zufrieden?

I: Der hat gute Arbeit geleistet. Da gibt es eigentlich nichts dran zu meckern.

P: Und die Effekte?

I: Eher Mittelmaß. Das hätte man an einigen Stellen besser machen können.

P: Bestimmt gibt es in dem Film auch einen weiblichen Part, oder?

I: Sicher, sicher! Robin Tunney aus "Der Hexenclub". Nicht schlecht. Eine prima Schauspielerin. Hier gibt es eigentlich auch nichts zu meckern.

P: Wie ich sehe, sind Sie wirklich auf dem Weg der Besserung. Daher verschreibe ich Ihnen noch folgende Filme, damit es Ihnen bald besser geht!

I: Und die wären?

P: Grosse Pointe Blank, Eine Nacht bei McCool's und Kill Bill Vol. 1. Die müssten reichen, damit es Ihnen bald besser geht!

I: Vielen Dank!

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