Dieser Film ist genau wie "August Undergruond" oder "Mordum" ein Machwerk, welches das Mainstreampublikum weder verstehen, noch körperlich verkraften kann. Es handelt sich hierbei um die Erfahrungen einer neunzehn Jahre alten Stripperin und Prostituierten mit Bulimie, die ihre Selle allem Anschein nach an Satan höchstpersönlich verkauft.
Während des Films ist man einem Horrortrip aus mehreren albtraumhaften Bildern ausgesetzt. Es fängt ganz harmlos mit Aufnahmen der Stripperin/Prostituierten an, wobei diese so zugedröhnt ist, dass sie kaum noch stehen kann. Weiter geht es dann mit Szenen, in denen sie sich im Bad übergibt. Erst dann beginnen die Vomit - Gore Szenen (Vomitus: lat. für Erbrechen), welche zwar sehr ekelhaft, aber dennoch genauso gelungen sind. Es fliesst nämlich nicht nur regurgitierte (erbrochene) Flüssigkeit. Da der Film mit Handkamera aufgenommen wurde, wirkt er sehr realistisch, vor allem die Goreszenen. Obwohl der Film von heftigen, ziemlich rapiden Schnitten durchzogen ist, ist er anschaubar. Auch die Soundverzerrungen, die auftreten, wenn mal gesprochen wird, schmälern die "Lust am Zuschauen" nicht. Was den Film wirklich so gewöhnungsbedürftig macht, ist die Masse an Erbrochenem die einem stolz präsentiert wird. Besonders heftig fand ich persönlich die Bierkrugszene, bei der sogar mein Magen fast revoltiert hätte.
Fazit: Der Film wird im Internet mit den Sprüchen "You won't just be scared, you will be scarred" und "You will not believe your eyes... or your stomach" umworben und dem kann ich nur zustimmen. Fans von Undergroundfilmen und extremen Experimentalfilmen sollten sich Slaughtered Vomit Dolls auf jeden Fall ansehen.
10 Punkte