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Kein so übler Mix aus Erotik und übernatürlichem Thriller, der da als lange Rückblende in einer Hypnosesitzung erzählt wird. Die biedere Hausfrau und Mutter urplötzlich als teuflische Verführerin, Unheilsbringerin und schwarze Witwe, die nach dem Geschlechtsakt dem Mann (nur angedeutet) den Penis abbeißt - das ist auch für westliche Zuschauer reizvoll. Zwar beinhaltet HERA PURPLE viel Gepoppe und nur wenig Blut, doch er verliert erfreulicherweise nie seinen Horrorpart aus den Augen: So ist z.B. die Swimming Pool Szene sehr sinnlich, aber hat eben auch unterschwellig etwas Bedrohliches. Abstriche muss man hingegen bei einigen Darstellungen machen: Die von Dämonen (bzw. hier von einer griechischen Göttin) Besessene hat lediglich rot leuchtende Augen, ihre Verwandlung erfolgt durch eine schnöde Überblendung und der Sex im Schnee findet eindeutig auf weicher Watte statt.

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