Review zu „Deep Blue Sea“ (1999)
In Deep Blue Sea geht es um eine Forschungseinrichtung mitten im Ozean, in der Genexperimente an Makohaien zur Heilung von Alzheimer durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Experimente entwickeln sich in die Richtung, dass die genmanipulierten Haie ein ungewolltes Eigenleben entwickeln und dafür sorgen, dass sich die Mitarbeiter der Forschungsstation in einem Kampf ums Überleben befinden, damit Sie nicht ertrinken oder von den Haien getötet werden.
Inszeniert wird dieser Haihorror-Actionthriller vom einstmals guten Actionregisseur Renny Harlin, der mit dem 2. Stirb Langsam und auch Cliffhanger erstklassige Actionbretter hingelegt hat. Er hat in Personalunion danach für das auf lange Zeit ausgestorbene Piratenfilmgenre und eine tote Karriere von Geena Davis gesorgt. Doch zwei seiner Werke sind für mich als unterhaltsame Filme in Erinnerung geblieben. Mindhunters ist der Eine – und der Andere ist „Deep Blue Sea“.
In den entsprechenden Rollen des Films bekommen wir Thomas Jane, Saffron Burrows, Michael Rapaport, LL Cool J sowie Samuel L. Jackson und Stellan Skarsgard zu sehen, die alle routiniert ihr Programm runterspielen. Die Actionsszenen des Films wissen mir zu gefallen. Genau die Kreativität der Protagonisten im Überlebenskampf. Hervorheben möchte ich auch, wie mir die Ausstattung und das Setdesign gefallen ist. Dabei muss man aber auch klar sagen, dass das ganze ein typischer und formelhafter Hai-Slasher geworden ist, der zeitgemäßes aber nicht gut gealtertes, fast trashiges CGI und diverse, dramaturgisch unproblematische Logikfehlern zu bieten hat.
Ich habe meinen Spaß bei diesem unterhaltsamen und actionreichen Film.
„Deep Blue Sea“ bekommt von mir 7/10 Punkte.