Review

Im Grunde fängt alles sehr vielversprechend an. Eine Gruppe Jugendlicher hat auf einem Boot im offenen Meer Spaß und wird dabei von einem riesigen Hai angegriffen. Das zu erwartende Schlachtfest bleibt hier allerdings aus und der Streifen nimmt eine völlig neue Wendung.


Die Haifische haben nämlich keinen natürlichen Ursprung, vielmehr sind sie ein Konstrukt fundierter Forschung. In die dazugehörige Einheit wird man dann als Zuschauer kurz darauf eingeführt und dass alles nicht friedlich weiter geht, ist hier natürlich bereits vorprogrammiert. 

Leider ist hier bei der Umsetzung so einiges schief gelaufen, denn bei der Charakterzeichnung hat man so stark auf Klischees gesetzt, dass man allen Protagonisten ein jehes Ende durch den Hai regelrecht wünscht. 

Besonders nervig ist die typisch hysterische Frau, die am laufenden Band schreien muss und auch kurz bevor sie verendet noch einmal ihr komplettes Potential an Unliebsamkeit ausschöpfen darf.

Auch bekommen wie der Koch einige Charaktere erst später eine Bedeutung, was viel zu konstruiert wirkt. Auch wird bis zum Ende nicht ganz klar, wo die Station eigentlich wirklich liegt, wobei es am Ende doch so erscheint, als sei sie mitten im Ozean.

Gerade mit dieser Ausweglosigkeit der Situation wird ziemlich wenig gespielt, stattdessen wird eine Flucht initiiert, die nicht wirklich spannend ist. Auch sind die Beweggründe der Wissenschaftlerin hanebüchen, sich ihre Forschungsergebnisse unbedingt noch einmal einholen zu müssen.

Leider ist "Deep Blue Sea" nicht wirklich überzeugend, bietet aber eine anspruchslose Haiaction. 

Details
Ähnliche Filme