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Eine recht "persönliche" BBC-Dokumentation über einen Dinosaurier, der vor gut 150 Millionen Jahren auf unserem Planeten gelebt und dann doch recht früh gestorben ist. Fast schon wie bei einer Biografie wird das Leben von "Big Al"(losaurus) nachgezeichnet, dem eine schlecht verheilte Fußverletzung schließlich zum Verhängnis wurde.
Biografisch mutet diese Dokumentation an, da hier tatsächlich von den beteiligten Forschern der lebenslauf eines bestimmten Dinaosauriers nachgezeichnet wird, sofern dies die Funde und Untersuchungen hergeben. Gefunden wurde "Big Al" Ende der 1990er Jahre in Utah. Er war der bisher vollständigste Fund eines Canovaren aus der frühen Kreidezeit und wies ein fast voillständiges Skelett auf. Aus den nachfolgenden Untersuchungen konnten die Wissenschaftler nicht nur Hinweise zur Geburt und Jugend "Big Als", sondern auch zu seinem Jagd- und Fressverhalten ableiten.

Doch diese Dokumentation ist nicht nur aufgrund der hier vorgerstellten Fakten höchstspannend. Auch die Erzählweise fesselt den Zuschauer und zaubert ab und an auch ein breites Schmunzeln auf dessen Gesicht. So taucht "Big Al" nicht nur als Fossil oder in den computeranimierten Filmen auf - nein, immer wieder "verirrt" sich die Hauptfigur in unsere Gegenwart und besucht dann "sein Ei" auf einer Geburtsstation, spielt mit Kindern Fußball ("Never again I play soccer with a dinosaur", meint ein Junge dort, nachdem "Al" den Ball zerbissen hat), rennt mit Sportlern um die Wette, um seine Geschwindigkeit zu beweisen, oder schaut eionem Forscher über die Schultern, der gerade an Hand verschiedener versteinerter Hüftknochen darstellen will, wie schnell der Allosaurus gewachsen ist.

"Big Al" ist nicht nur für dinosaurierliebende Kinder interessant, er unterhält auch den erwachsenen Zuschauer sehr gut.

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