"Yeah! That's one BAD Chicken!"Da ist eine alte indianische Begräbnisstätte, auf der schonmal Zombie-Arme aus dem Boden schießen, doch anstatt aus diversen Filmen zu lernen, wird auf dem Boden ein Fastfood Restaurant gebaut. Während der junge Arby um seine inzwischen lesbisch gewordene Freundin trauert und als Widerstand in dem Restaurant beginnt, gegen das das Mädchen demonstriert, wächst im Laden etwas sehr Eigenartiges aus einem ekelhaftem Ei. Was folgt ist eine immense Menge an A-A-Witzen, geschmacklosen Songs und aufwendiger, heftiger Splattereffekte, zusammengehalten von jener gnadenlos absurden Storyline, gespielt von einer wirklich gut besetzten Cast. Es gibt jede Menge Romantik, noch mehr Sex (natürlich auch mit unfertigen Brathünchen) und Masturbation, Körperflüssigkeiten in Hektolitern, Butt-Plugs, Orgien und jede Menge politischer Unkorrektheiten. Dazu noch Monsterkreaturen, die in ihrem Irrwitz anbetungswürdig sind. Es ist sozusagen ein echter Gute-Laune-Film für Leute, denen nichts zuviel wird. Die Songs sind sehr ordentlich, sowohl von der Performance her als auch von der Musik her, etwa im Stil von "South Park". Dass der Film auf 35mm gedreht ist, kommt ihm sicher noch mehr zugute, so wirkt das Geschehen sogar noch abgedrehter. Erholungspausen braucht man hier nicht erwarten und so ziemlich alle Troma-Stars geben sich die Ehre, zudem singt auch L. Kaufman selbst ein lustiges Lied. In Erinnerung bleibt bei all der Ambition dennoch vor allem die enorm blutrünstige Orgie gegen Ende. Die Homage an Zombiefilme ist gelungen, die verwandelten Menschen sorgen für den nötigen Witz und die Masken sind schön anzusehen. Insgesamt ist es ein richtig gut gemachter Troma-Wahnsinn, der die Werte der Independent Firma richtig gut vertritt. Ach ja, den berühmten Autostunt, der jeden guten Tromafilm seit zwanzig Jahren schmückt, gibt es natürlich auch hier zu sehen.