Zur Story:
Anwalt Ernst Quispel hat eine Kanzlei in Holland. Am liebsten vertritt er "kleinere" Fälle vor Gericht, was seinem Vater - der selbst Anwalt ist - ziemlich missfällt: Er würde Quispel gerne in seiner eigenen Kanzlei sehen. Auch streitet Quispel ständig mit seiner Frau, was ihn immer mehr in Alkoholische exzesse zwingt. Quispel ist gelangweilt von seinem Leben. Eines Tages gerät Quispel auf einer Demonstration zwischen die Fronten und kommt alkoholisiert in's Gefängnis. Dort wird er Zeuge eines Mordes an Punk Kilian. Am nächsten Tag stehen die Eltern des verstorbenen vor Quispels Kanzlei. Soll er vielleicht seine Kariere für die Wahrheit opfern?
An und für sich ein garnicht mal so schlechter Film. Die Schauspieler agieren recht gut. Die Story ist auch nicht schlecht. Der Film krankt nur etwas an seiner teilweise Konfusen machart - Quispel stürzt sich von einem Wodka zum anderen - und urplötzlich kommt aus heiterem Himmel eine Rückblende wie er seine Frau kennengelernt hat - wie sich später rausstellt.
Schleierhaft erscheint mir auch die Beschreibung des Films auf der Hülle: "Alkohol, Gewalt und Skinheads" oder "[...] mit einer Gruppe gewalttätiger Skinheads verhaftet wird". Hier wird von Skinheads geredet.. ich habe aber im Film keinen einzigen Skinhead gesehen...
Fazit:
Der Film ist nicht schlecht - kommt aber meiner Meinung ein wenig wie "Scheißhauslektüre" her - will heißen - man kann egal an welcher Stelle reingucken.. alles scheint irgendwie keinen rechten Sinn ergeben zu wollen - hängt trotzdem irgendwie zusammen - unterhält aber trotzdem gut.
3 von 5 Sternchen ***