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Eine ganz eigenartige Mischung aus Drama, Kriegsmovie, Mondo, Heimatfilm und einer Reihe von Interviews. Genauso sprunghaft und holprig wie der Genremix an sich ist auch seine Stimmung und Präsentationsweise: mal versucht er, philosophisch zu werden, oft ist er aber auch einfach nur schmalzig. Feststehen dürfte aber: So werden Filme nicht mehr gemacht - zum Glück! Denn so einen Dusel aus Fragmenten und Gefühlen könnte man dem inzwischen wesentlich aufgeklärteren Publikum gar nicht mehr unterjubeln. Exploitation ist auch noch im Spiel. Deren Höhepunkt ist eine echte Autopsie an einer Leiche. Doch auch diese paar kurzen über die Laufzeit verteilten Einblicke in den menschlichen Körper locken längst niemanden mehr hinterm Ofen hervor, da sind ja die meisten Thrillerserien im TV mittlerweile schauriger.

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