Tja, Dr. Curry... Ein Film, dessen Wahnwitz sonst nur Quentin Tarrantino oder noch besser Alex de la Iglesia verwirklichen könnten. Vollgepackt mit skurrilen Situationen, bietet der Film sogar eine gewisse Komik, die auch den ein oder anderen Mainstreamler zum lächeln bringen kann.
Aber nun zur Story. Der Film behandelt einen kurzen Lebensabschnitt von Dr. Curry (hervorragend gespielt von Pep Tosar), der ein Medikament entwickelt hat, welches bewirkt, dass der Mensch von jeglichen Süchten befreit ist. Eine Nebenwirkung des Medikaments ist jedoch der plötzlich auftretende Geisteswahn bei Langzeitkonsumenten. Als dies über die Nachrichten verkündet wird, versucht Dr. Curry zu fliehen. Mit einem Revolver bewaffnet macht er sich auf den Weg zum Flugplatz. Dieser kommt, aufgrund der Tatsache, dass nahezu allle Menschen, denen Dr. Curry auf seinem Weg zum Flugplatz begegnet, Langzeitkonsumenten und somit Wahnsinnig sind, des öfteren auch zum Einsatz. Und zwar solange, bis die Situation im Flugzeug selber eskaliert.
Produziert wurde der Film von Nacho Cerdà ("The Awakening", "Aftermath"), was wohl auch den Hauptdarsteller Pep Tosar erklären dürfte, da er Nacho Cerdà aus den Filmen "Aftermath" und "Genesis" kennt und in selbigen auch die Hauptrollen spielte.
Fazit: Der Film ist unterhaltsam und blutig (s/w), was will man mehr?