Ein Clan französischer Hip Hopper treffen auf Bagman, ein mit brauner Einkaufstüte maskierter Killer. Ein blutreiches Massaker beginnt.
Was sich wie storyarmer Schwachsinn anhört, ist wohl der mit Abstand unterhaltsamste Amateursplatterkurzfilm der letzten Jahre. Denn Bagman setzt es vordergründig als Ziel mit Blut, Gedärm und abgetrennten Körperhälften zu unterhalten. Nicht nur dass er mit seinem Bagman, dem Obsttütenmörder, ein ganzes Horroruntergenre, dem Slasher parodiert, nein, so parodiert er nahezu noch eine subkulturelle Jugendszene, ein scheinbar aufkeimendes Lebensgefühl, wo sich viele unserer Jugendlichen wiederfinden wollen. Das dabei die Hip Hopper vollkommen klischeebehaftet und überaus overactet verkörpert werden, ist dabei so konsequent wie auch ihr äusserst schneller und blutiger Tod. Dabei sind die gezeigten Goreeffekte extra ekelhaft und haben dabei schon eine überaus exzellente Qualität, vorallem wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um Handmade FX's handelt und wir hier einen Amateurfilm von Hobbyfilmern vorliegen haben. Da wird dann nahezu alles bedient, was verschiedene Mordtechniken zulassen. Ob Entweidung, Durchbohrung, Kopfschüsse, Kopfabtrennung oder Körperdurchwanderungen, als Gorehound ist das hier alles die filmgewordene Schlachtplatte, über die man sich auch noch schlapplachen darf. Denn wer sieht nicht gerne äusserst dämlichen Gangsterrappern beim sterben zu?
Fazit:
Bagman ist der Funsplatter der letzten Jahre. Ultrageil, ultralustig und ultrablutig. Einen Film sollte man allerdings nicht erwartet, denn hier beschränkt man sich NUR aufs Töten.
74%