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Auf einem Atomwaffenstützpunkt der US-Army lagert eine Nuklearbombe, die mit ihrer Sprengkraft ganze Länder vernichten kann. Eines Tages stürmt unter Befehl des Androiden Romulus eine Gruppe Terroristen den Stützpunkt, die die Nuklearbombe in ihre Gewalt bringen will, bevor sie entschärft wird.

Wirkliche Neuerungen an der Story hat Shadowchaser II nicht zu bieten. Statt einem Krankenhaus treibt der wasserstoffperoxidierte Killerandroid Romulus nun sein Unwesen in einem Atomwaffenstützpunkt, wo er die Superduperbombe Cobra in seine Krallen nehmen möchte. Das Romulus im ersten Teil ja eigentlich zerstört wurde hat den Drehbuchschreiber nicht wirklich interessiert, aber gut er ist ja ein Android, die kann man vermutlich aus einer Hautschuppe zu Hunderten produzieren.
Ansonsten wird aber wieder brav die gute alte Die Hard Masche gefahren. Wie einst dort findet auch hier alles zur Weihnachtszeit statt. Als Bruce Willis Vertreter ist hier der alte Action Haudegen Brian Genesse als versoffener Hausmeister unterwegs, unterstützt wird er dabei von einer Wissenschaftlerin und deren *ächz* 15jährigen Sohn, die sich erst zoffen, aber sich dem Zuge der B-Movie Logik folgend am Ende in den Armen liegen.
Das wichtigste ist und bleibt aber die Action und hier kann man sich kaum beschweren. Die Terroristenhatz ist temporeich und wird auch von beiden Seiten sehr hart geführt. Die 18er Freigabe hat jedenfalls ihre gute Berechtigung, wenn erst die Bösen fast die komplette Besetzung niederballern und sie dann anschließend verdienterweise mcclanisiert werden, während der Präsident im Geiste die Anlage bereits atomisiert.
Actionfans werden jedenfalls wenig zu meckern haben, auch wenn die Story alles andere als innovativ ist. Es ist halt einfach die übliche falscher Mann zur falschen Zeit am falschen Ort Routine.
6/10

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