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In optisch farbenfrohen und herrlichen Bildern zeigt uns Kirgisische Mitgift ein Lehrstück in Sachen Toleranz, Tradition und Völkerverständigung. Jedoch ist nicht düstere Schwere das Fundament dieses Streifens sondern eine nahezu lockere Leichtigkeit, die szenenweise witzige und fast schon komödiantische Ansatzpunkte hat. Sicherlich ist der sehr gute Film an ein Mainstream-Publikum gerichtet, doch das wertet in sogar noch auf. Richtig was für's Auge und Angenehmes für's Herz und Hirn.

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Wir nichts über Kirgisien weiß, sollte diesen Film unbedingt anschauen. Die Handlung kommt zwar etwas behäbig daher. Für die Längen entschädigen einen aber die wunderschönen Landschaftsaufnahmen, und auch die Komik drängt sich nicht auf - abgesehen von einem Markuse lesenden Postbeamten oder einer Massenschlägerei auf einer Hochzeit. Bei einer Liebesgeschichte zwischen einem Kirgisen (Aidar) und einer Französin (Isabell) ist der culture clash schon vorprogrammiert. Als beide nach Kirgisien fahren, wird ihnen dort bewusst, wie unterschiedlich sie doch eigentlich sind, beide jeweils von der Tradition des Heimatlandes geprägt. Die 300 Jahre alte Legende von Aidars Clan wird eigentlich nur so bebenbei erzählt. Doch wie schon der Titel verrät, wollen beide heiraten. (Der französische Titel lautet 'Isabelles Sommer',der englische schon etwas treffender 'Die Truhe'). Bis sie sich aber dann öffentlich in dei Arme sinken dürfen, wird es am Ende sogar ein bisschen spannend.

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