Eine zum Tode verurteilte Serienkillerin wird am Vorabend ihrer Hinrichtung von ihrem Henker besucht, da der vorab mit den Delinquenten redet, um sein eigenes Gewissen zu erleichtern. Die Verurteilte erzählt ihm drei gruselige Geschichten:
1. Eine Frau ertränkt ihre Kinder, damit sie einer neuen Beziehung nicht im Wege stehen. Ihr Nachwuchs ist zwar tot, aber dennoch auf Rache aus.
2. Eine misshandelte Frau kommt nicht von ihrem gewalttätigen Mann los. Ihr Nachbar, ein Alchemist, soll mit einem Zaubertrank behilflich sein, das Monster zu beseitigen. Ihr Wunsch erfüllt sich zwar, doch anders als erhofft.
3. Eine Rockerbande gräbt auf einem Friedhof eine während einer Tour verstorbene Bikerin aus, nagelt sie an den Grabstein und huldigt ihr.
Anthologie Filme sind ja an sich fast immer eine zwiespältige Sache, aber wenn dann auch noch die Jungs von Troma (weiß jetzt nicht ob selbst produziert oder nur den Vertrieb übernommen) ihre Finger im Spiel haben, deren Output ja eher selten vor Qualität überläuft, ist Gefahr im Verzug. Mit Gunnar Hansen und Debbie Rochon sind immerhin zwei relativ bekannte Namen mit dabei, die allerdings nur in der Rahmenhandlung um die drei Kerngeschichten teilnehmen. Hier erzählt eine zum Tode verurteilte Serienmörderin Marke mittelschwer durchgeknallt ihrem Henker bzw. Stuhlstromanschalter drei selbstgeschriebene Geschichten rund ums Thema Rache, zumindest ist das die Basis aller drei Kurzgeschichten.
Die Stories um die Rabenmutter, der Punching Ball Ehefrau und den Bikern in Trauer sind allerdings weder sonderlich beeindruckend noch wirklicher Horror. Man sieht hier das fehlende Budget an allen Ecken und Enden und die Darsteller passen sich ihrer deutschen Synchro an, oder umgekehrt. Es ist zwar kein vollkommener Totalausfall dabei, aber jeder der in seinem Leben schon mehr als drei Horrorfilme gesehen hat, wird sich von der Show nicht mal den Anflug einer Gänsehaut einfangen.
4/10