Nach einem Basketballspiel werden die Spieler Matt , Joey und Brian in das örtliche Krankenhaus eingeliefert und müssen dort wegen ihren Verletzungen ein paar Tage behandelt werden . Eigentlich kein großes Ding , doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge , denn zehn Menschen sterben ohne Erklärung und die Krankenschwestern benehmen sich irgendwie seltsam ... sexy . Außerdem sind sie plötzlich nicht nur auf die Patienten scharf , sondern auch auf jede Menge Zucker und schon bald sind das meiste Personal und die Besucher in eine Art Zuckerwattekokon gefangen . In den Krankenschwestern hat sich nämlich ein außerirdischer Parasit eingenistet , der sich beim Küssen überträgt . Matt , Joey und Brian versuchen mit Matts Freundin Krystal und Joeys Schwester Janine aus dem Krankenhaus zu entkommen , doch das steht schon unter Quarantäne ...
Beim Begriff " Candy Stripers " sollte man zuerst einmal beachten , dass man ihn nicht mit " Candy Strippers " verwechselt - also mit Leuten , die sich für Süßigkeiten ausziehen oder wie man sich das auch immer vorstellen sollte . Candy Stripers sind im US amerikanischen Krankensystem wohl Menschen , die in medizinischen Einrichtungen freiwillig und ohne Bezahlung arbeiten .
Beim Film " Candy Stripers " sollte man beachten , dass man ihn nicht mit " Die Körperfresser kommen / Invasion of the Bodysnatchers " verwechselt - also mit einem Film , der richtig gut ist .
Denn im Grunde haben wir es bei " Candy Stripers " mit einer weiteren Abwandlung des Bodysnatcher Themas zu tun oder besser gesagt mit einer Mischung aus " The Hidden - Das unsagbar Böse " und " The Faculty " . Vom ersten Film borgt man sich nämlich die Übergabe des Parasiten ( eine Art Riesenmade kriecht von Mund zu Mund ) und vom zweiten Film die Situation ( ein Haufen junger Leute , die in einem Gebäude gefangen ist , kämpft gegen inifizierte Erwachsene ) . Ansonsten bleibt alles beim Alten . Die Merkwürdigkeiten im Krankenhaus häufen sich , normale Menschen werden immer weniger bis eine kleine Gruppe von Nichtinfizierten gegen die Invasoren vorgeht .
Dabei sollte man weder allzu viel Aufwand erwarten , noch zu viel Erotik , wie die Prämisse es vielleicht verspricht , wenn man es auch schaffte in einem Krankenhaus zu drehen und mit einigen Statisten , eher einfachen Effekten und einer handvoll Playmates aufwarten kann .
Fazit : " Candy Stripers " ist eine typische Bodysnatchers Variante ungefähr auf TV-Film Niveau der 1990er Jahre , die wirklich nichts Neues zu bieten hat , außer , dass der Parasit offenbar vorwiegend gutaussehende Frauen befällt . Dabei ist er genau die ideale Art von Film , die man im Hintergrund laufen lassen kann , wenn man eigentlich etwas anderes tun und sich sicher sein möchte , dass nicht versehentlich Florian Silbereisen und sein Traumschiff auf dem Bildschirm landet . Als " Hauptfilm " für einen Filmabend sollte man dann aber doch lieber auf eine andere Version des Themas zurückgreifen ...