Review

Ein schön blöder Actionreißer nach bekanntem Schema, aber wenigstens solide runtergespielt, daß ist "The Base".

Inhaltlich ist das natürlich austauschbar mit allen Filmen, in denen irgendein Aufrechter bei einer Gruppe Böser eingeschleust wird, um Informationen zu sammeln und die Übeltäter zu Fall zu bringen.
Natürlich ist der Job gefährlich, natürlich klappt zuerst alles und gegen Ende hin nichts, natürlich kommt er noch bärig in Gefahr, weil der Gute von einem Bösen erkannt wird. Logo, daß der Oberbösewicht vollständig geistige Schlagseite hat, nur geht's diesmal nicht um Macht und Geld, sondern um das Gefürchtetsein, was liebe Autoren, auch wieder Macht bedeuten würde.

Hier sinds ein paar Militärs, die in die eigene Tasche arbeiten, wenn es um das Einschmuggeln von Rauschgift aus Mexiko geht. Passend zum Eintreffen unseres Helden macht der Oberbösewicht den dicken Max und das führt ergo gen Ende zum Showdown, wo unser Saubermann im Alleingang alle anderen platt macht.

Was diese von Norris, Dudikoff, van Damme und wie sie alle heißen mögen schon zu Tode gerittene Plotte einigermaßen ansehbar macht, wenn man das Gehirn zum Kuchenbacken schickt, ist das recht unverbrauchte Gesicht Dacascos, der im Gegensatz zum Rest der Zunft mit Mühe den Gesichtsausdruck ändern kann und optisch Exoten-Bonus einfährt. Auch sind seine Kampfkünste recht erbaulich, da gibt's ordentlich Kloppe, wenn er am Ende auch leider vermehrt auf Firepower setzt.
Brutal genug ist es auch hier, so daß es einen Grund gibt, wach zu bleiben, doch der einmalige Genuß sollte wegen akuter Beliebigkeit der Handlung reichen. Schön blöd, aber schön. Oder wenigstens schön...äh schon gut. (5/10)

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